Die Zwiebel im Internet-Salat. Das Projekt „Tor“. Mehr Sicherheit im Netz.

Hört man Aussagen, wie „wen interessiert schon, was ich schreibe“ oder „was soll’s, es haben sowieso schon alle meine Daten“, dann frage ich mich, ob wirklich viele der User denken, es hätte keine Konsequenzen, wenn man sich unverschlüsselt im Internet bewegt und unverantwortlich mit seinen Daten umgeht.

Aber was kann man tun, wenn man von Seiten des Providers oder der Regierung nicht geschützt wird? Man muss es selbst in die Hand nehmen.

Deshalb möchte ich hier über das Projekt „Tor“ schreiben.

Wikipedia

Ich selbst nutze es jetzt mehr und mehr und hier und da stößt man schon auf jemanden, dem dieses Netzwerk nicht ganz unbekannt ist.

Das Tor-Projekt. In kurzen Worten gesagt schützt dieser Browser davor, ausgelesen und analysiert zu werden. Er verwischt Spuren im Internet und verpasst dem User eine neue Identität.

Dies ist dadurch möglich, dass das Tor-Netzwerk sich beim Aufrufen des Browsers mit verschiedenen Servern verbindet, Daten verschlüsselt und weiter durch das Internet leitet. Letztendlich erkennt niemand mehr, wer man ist, woher man kommt, was genau für Software genutzt wird oder wonach man gesucht hat.

Ein Beispiel: Man sucht im Internet nach Schuhen. Wer kennt es nicht: Kaum dass man sich durch zwei oder drei Seiten geklickt hat, taucht auch schon die passende Werbung bei Google, Amazon oder Ebay auf. Ich sage nur: ausgelesen und analysiert. Glückwunsch, durchschaubar wie Glas.

Doch wer das ausliest, kommt auch mit Leichtigkeit an Passwörter, Zugangsdaten und Informationen, wenn es z.B. um Einkäufe im Internet geht oder gar um Online-Banking.

Aber mit dem Tor-Browser geht das auch anders. Durch die Verschlüsselung und Verzerrung im Internet ist es nicht mehr so leicht, an persönliche Daten zu kommen.

Wer nutzt den Tor-Browser schon?

Im Grunde ganz normale User. Laut der Tor-Webseite aber auch das Militär, Journalisten, die Justiz, Aktivisten und Informanten.

Der Aufruf von Tor. Tor schützt die Privatsphäre vor skrupellosen Identitätsdieben. Schützen die Kommunikation vor Unternehmen.

www.torproject.org

www.chip.de

www.pc-magazin.de

Der Erfolg von Tor lässt sich durch diese Meldungen deutlich machen.

www.heise.de

Ich persönlich glaube, das Tor Projekt und der Browser bieten einfache und erfolgreiche Möglichkeiten, damit wir uns wieder sorgloser durch das Internet bewegen können. Die Daten werden verschlüsselt und es können keine Profile mehr angelegt werden. Für mich Grund genug zum Wechseln.

Erste Tests zeigen, dass Google sofort darauf reagiert, keine Daten mehr zu bekommen vom Browser. Und trotz der Weiterleitung über verschiedene Punkte im Internet kann man sich z.B. auch ganz normal Videos ansehen.

Der IP-Check beweist z.B. dass beim Server als Herkunftsland Frankreich und nicht Deutschland angezeigt wird.

Den Tor-Browser gibt es unterdessen auch schon für Android Handys.

play.google.com

Zum Abschluss möchte ich Folgendes sagen: Man sollte sich nicht tatenlos alles gefallen lassen von großen Konzernen und anderen Einrichtungen. Der Schutz von persönlichen Daten sowie der Software und Hardware ist schon mit kostenpflichtigen Programmen wie Firewall, Virenprogramme und einer Verschlüsselung realisierbar.

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